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7. Adjektive

In diesem Blogpost behandeln wir das Lieblingsthema von vielen Deutschlernenden: die Adjektivdeklination ūüėČ

Adjektive (auch Eigenschaftsw√∂rter genannt) beschreiben Nomen genauer. So lassen sich Personen, Tiere, Lebewesen, Charaktereigenschaften, Stimmungen, Begriffe und vieles mehr charakterisieren. Sie beantworten also immer die Frage ‚ÄěWie ist etwas?‚ÄĚ.

Adjektive k√∂nnen sowohl vor als auch nach dem Nomen stehen. Wenn sie nach dem Nomen stehen, m√ľssen sie nicht dekliniert bzw. ver√§ndert werden. Anders ist es, wenn ein Adjektiv vor dem Nomen steht. In diesem Fall muss das Adjektiv dekliniert werden und √§ndert seine Form.

Hier siehst du den Unterschied:

Adjektiv vor dem Nomen: Ich kenne den alten Mann.

Adjektiv nach dem Nomen: Der Mann ist alt.

Die Form der Adjektive ist also abhängig vom Artikel (bestimmter/unbestimmter Artikel bzw. Nullartikel), Numerus (Singular oder Plural), Genus (Geschlecht: der, die, das) und Kasus (Nominativ, Akkusativ, Dativ, Genitiv).

Insgesamt gibt es so 48 Kombinationsmöglichkeiten:

das schöne Bild
dem schönen Bild
schönes Bild
schönem Bild
schöner Bilder

und so weiter…

‚ÄěWie soll ich das blo√ü lernen?‚ÄĚ oder ‚ÄěIch werde das nie verstehen‚ÄĚ sind nur ein paar frustrierte S√§tze, die wir oft von unseren Sch√ľler:innen h√∂ren. Dabei ist die Adjektivdeklination gar nicht so kompliziert, wenn man sich das System dahinter klar macht.

Mit folgendem Schema möchten wir euch die Kombinationsmöglichkeiten veranschaulichen:

Mit einem Klick auf die Tabelle kannst du diese vergrößern.

Auch wenn wir normalerweise keine Fans von sturem Auswendiglernen sind: In diesem Fall hilft nur: √ľben, √ľben, √ľben. √úbung macht schlie√ülich den Meister, nicht wahr? ūüôā

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